Sesam-Blumenkohl Braten (low-carb)

Ein kleiner Blumenkohl Kopf „al Dente“ kochen. Eine Marinade aus 2 EL Sesamöl, 3 EL Olivenöl, etwas Sojasauce und Gewürze mischen. Den Blumenkohl in eine feuerfesten Form geben und die Marinade darüber gießen. Einige Lorbeer Blätter dazu geben (falls verfügbar). Etwa 40 Minuten bei 200°C im Backofen backen, alle 10 Minuten mit einem Löffel Marinade darüber gießen. In den letzten 10 Minuten Sesam darüber streuen und die Grillfunktion oben einschalten. Wer es nicht so „low-carb“ mag, kann auch Kartoffeln damit backen.

Seidentofu au Chocolat

Eine bekannte Kombination, die aber auf einer Seite die „EasyVeggy“ heißt, nicht fehlen darf. Es ist richtig einfach und schnell und gar nicht mal so ungesund, da Seidentofu wenige Kalorien hat.

Dazu braucht ihr eine Packung Seidentofu (250 g), 2-3 EL Kakao, 2 EL Zucker, 1 EL Kokosflocken, 1 Packung Vanillinzucker, 100 g vegane Schokolade (ich habe eine Tafel Reismilchschokolade verwendet), weitere Gewürze nach Lust und Laune (zB Chili, Zimt, Kardamom, Rum Aroma, whatever…).

Und so wir es gemacht: Seidentofu mit alle Zutaten außer der Schokolade mit dem Handmixer cremig rühren. Schokolade im Wasserbad schmelzen und in der Seidentofu-Creme unterheben. 2 Stunden auskühlen lassen.

Nudeln mit Brokkoli

Die Idee zu dem Gericht kam von meiner Kollegin Carmen aus Italien, die mir ein Rezept für „Orecchiette con le cime di rapa“ geschickt hat. Voller Elan wollte ich heute das vegan nachkochen. Ich habe schon damit gerechnet, dass ich kein „Cime die Rapa“ (=Stängelkohl) in einem deutschen Supermarkt finde. Das ist laut Wikipedia eine mit  Brokkoli verwandte Pflanze, die in Süditalien wächst und hier zu Lande nicht wirklich bekannt ist (zumindest war es mir bis heute nicht). Habe aber nicht bedacht, dass ich in einem großen Supermarkt auch keine Orechiette bekommen würde. Ich stand etwas ratlos vor dem Nudelregal als ich Kichererbsen-Nudeln entdeckt habe. Die Anchovis aus dem Originalrezept habe ich durch Algen ersetzt. Und das ist daraus geworden…

Zutaten: 500 g Brokkoli, 2-3 Knoblauchzehen, 250 g Nudeln, (optional) 1 EL Algen, 50 g Paniermehl, reichlich Olivenöl.

Zubereitung: 50 g Paniermehl mit 2-3 EL Ölivenöl bräunen, stehen lassen. Das wird der „Parmesan“. Brokkoli in Röschen schneiden, al dente kochen (so bleiben die Vitamine erhalten, und mir persönlich schmeckt es so auch besser). Nudeln al dente kochen. In einer etwas tieferen Pfanne den gepressten Knoblauch in Olivenöl leicht anbraten, die Algen dazu geben. Die Nudeln und Brokkoli in der Pfanne dazu geben, mit eventuell etwas Wasser dazu,  sollte es zu trocken sein, dabei oft umrühren. Mit Olivenöl und Paprika würzen. Ich kann die Menge des Öls nicht angeben, da es zum einen Geschmacksache ist, zum anderen sind Kichererbsen Nudeln ziemlich trocken. Wenn man normale Nudeln verwendet, braucht es vermutlich weniger. Den „Parmesanersatz“ drüber streuen. Fertig!

 

Zweierlei Avocado Pudding, raw und vegan

Ein langer Tag nach einer langen Woche geht zu Ende. Und ich hatte Lust auf Schokolade und Vanille und Erdbeere und Fett und Zucker. Habe die letzte Bio Avocado im Supermarkt unterwegs ergattert, und damit war ich gerettet. Daraus habe ich zwei Sorten “Pudding” gemacht, roh und vegan und seeeehr reichhaltig.

  1. Erdbeeren Pudding: eine halbe Avocado, ca. 20 g Zucker, ca. 30-40 g Erdbeeren pürieren, mit Vanillezucker bestreuen.
  2. Schoko-Erdnussbutter Pudding: die andere Hälfte Avocado mit ca. 20 ml Agavendicksaft, 1 EL Bio-Kakao, 1 voller TL Erdnussbutter pürieren.

Beide Schüsseln sind nun leer 🙂

Gefüllte Paprika mit Tomatensauce

Das hier ist ein Rezept aus der Kategorie „Reste lecker verwerten“. Vielleicht nicht ganz, weil ich große Lust auf gefüllte Paprika hatte und diese auch zu diesem Zweck am Samstag gekauft habe. Aber die Füllung besteht aus Sachen, die ich übrig hatte. Ich habe gestern für meine Tochter die vegane Hühnersuppe gekocht, und hatte daher noch einiges an Suppengemüse im Kühlschrank sowie rote Linsen in einer Tüte. Dann hatte ich noch einiges anderes Gemüse von letzter Woche noch (Pilze und ein Rest Steckrübe). Außerdem eine angebrochene Tube Tomatenmark. Daraus sind die gefüllten Paprika entstanden. Übrigens, du kannst gerne die „Füllung“ als Bolognese mit Nudeln essen oder mit Kartoffeln oder sie in einem Auflauf einarbeiten…

Zutaten für die Paprika und Füllung: 2 große rote Paprika, 100 g rote Linsen, 300 g Gemüse in Stücke, 400 ml Gemüsebrühe, etwas Paniermehl, 1 EL Sojasauce, etwas Öl.

Zubereitung: Paprika halbieren, Kerne entfernen, in eine Pfanne mit etwas Öl anbraten, und dann einige Minuten mit etwas Wasser „bissfest“ kochen. In einer anderen Pfanne die Gemüse mit wenig Öl 4-5 min anbraten, die Linsen dazu geben, mit 400 ml Gemüse auffüllen und max. 15 Minuten kochen. Ab und zu umrühren. Die Linsen saugen dabei die Flüssigkeit auf. Die Paprika in eine feuerfeste Form die Paprika geben, mit der Linsen-Gemüse Mischung füllen. Paniermehl drauf geben und ein wenig Margarine (diese schmilzt im Backofen und so entsteht eine krosse Panade).

Dazu passt folgende Tomatensauce:

Zutaten für die Sauce: 1 Zwiebel, 1 Knoblauchzehe, 50 g Tomatenmark, 300 ml Wasser, ein Schuss Balsamico, 1 Schuss Agavendicksaft, Petersilie oder Dill.

Zwiebel und Knoblauch in wenig Öl anbraten, Tomatenmark dazu geben, mit ca. 300 ml Wasser füllen und ca. 5 Min kochen. Mit Salz, Agavendicksaft und Balsamico würzen. Gehackte Petersilie oder Dill dazu geben (ich liebe Dill, aber Petersilie parat).

Guten Appetit!!!