Brownies aus Kidney-Bohnen

Während ich gestern bei meiner Friseurin eine Stunde mit der Haarfarbe auf dem Kopf gewartet habe, habe ich Frauenzeitschriften gelesen. Dabei bin ich auf dem folgenden Brownies Rezept gestoßen, den ich noch schnell veganisiert habe. Ich koche sehr gerne und fantasievoll, aber mit Backen tue ich mir meistens schwer. Aber manchmal gelingt mir auch etwas, vor allem wenn das Rezept sehr einfach ist und das möchte ich euch nicht vorenthalten.

Zutaten: 250 g Kidneybohnen aus der Dose, 20 g Zucker, 50 g Mandelmehl, 30 g Dinkelmehl, 20 g Kakao, 1 sehr reife Banane, 1 halbes Päckchen Backpulver, vegane Kuvertüre.

Zubereitung: Bohnen abtropfen und gemeinsam mit der Banane fein  pürieren. Die trockenen Zutaten dazu geben und alles miteinander vermengen. Ca. 20 Minuten bei 180 g backen. Auskühlen lassen. Die Kuvertüre im Wasserbad einschmelzen und darüber gießen.

Das Ergebnis ist vielelicht nicht sehr schön, aber auf jeden Fall lecker.

Sauce Hollandaise

Es ist bald wieder soweit, und die Sauce Hollandaise ist wieder in aller Munde. Es geht aber auch vegan, und zwar sehr simpel.

Zutaten: 50 g veganer Margarine, 2 EL Stärke (ich habe Sojamehl verwendet), 500 ml Hafermilch, 1 EL Senf, 1 TL Gemüsebrühe Pulver.

Zubereitung: Margarine in einem Topf einschmelzen, Stärke dazu geben und umrühren. Pflanzlicher Milch nach und nach dazu geben und mit einem Schneebesen verrühren. Mit Senf und Gemüsebrühe würzen.

Die Sauce ist nicht nur für Spargel geeignet. Hier ein Foto meines gestrigen Kartoffel-Rosenkohl Auflauf mit Sauce Hollandaise. Ehrlich gesagt, ich mag Rosenkohl nicht so gerne, aber mit der Sauce wurde der Auflauf doch richtig gut.

Pasta e Fagioli

Heute habe ich wieder ein Rezept meiner Kollegin Carmen aus Italien ausprobiert, Pasta e Fagioli. Oder zumindest eine Variante davon. Bohnen sind reich an Proteine und Eisen und das Rezept ist sehr leicht zu kochen.

Zutaten für 2-3 Portionen: 200 g Bohnen (im Original braune Farbe, ich hatte aber schwarze im Haus), 1 Zwiebel, 1 Knoblauchzehe,  1-2 Karotten, etwas Sellerie, 2-3 El Tomatenmark oder 200 ml passierte Tomaten, Lorbeerblätter, 200 g kleine Nudeln, Wasser, Öl. Ich hatte noch einen Rest Steckrübe, den ich anstatt Karotten verwendet habe.

Zubereitung: Bohnen mindestens 12 Stunden einweichen. Wasser ausgießen und mit frischem Wasser und Lorbeerblätter etwa 90 Minuten kochen.

Zwiebel, Karotten (oder Rübe), Sellerie, Knoblauch klein haken und dann in einer Pfanne leicht anbraten. Tomatenmark oder passierte Tomaten dazu geben und  umrühren, mit ca. 300 ml Wasser auffüllen und ca. 10-15 Minuten köcheln lassen. Wenn die Bohnen gar sind, gibt man sie zu dem Gemüse in die Pfanne und lässt sie noch gemeinsam einige Minuten köcheln. Dann gibt man die Nudeln dazu und lässt sie ca. 10 Minuten gemeinsam mit dem Rest weiter kochen, bis sie weich sind. Wasser immer nach Bedarf nachfüllen. Salz und Pfeffer kommen ganz am Ende dazu.

Pilzbraten mit grünem Spargel

Meine Familie musste heute ein Osterrezept testessen. Es handelt sich um einen Pilzbraten mit grünem Spargel. In meinem Heimatland wird an Ostern etwas ähnliches gegessen, aber leider aus Lamm. Wir haben heute diesen Braten gegessen und uns dabei vorgestellt, wie das Lämmchen sich weiterhin des Lebens und des Frühlings erfreut.

Zutaten für 3 Personen: 300 g Pilze (ich hatte Champignons, Austernpilze und Kräuterseitlinge, es geht auch mit anderen Sorten), 100 g Räuchertofu,  100 g Risotto Reis, eine Karotte, eine Zwiebel, 1 EL Chiasamen (Alternativ Leinsamen), 1 EL Sojamehl (Alternativ Kartoffelmehl oder Kichererbsenmehl), 1 EL Paniermehl, 50 g Nüsse (grob gehackt), 1 TL Tomatenmark, Dill, 500 g grüner Spargel, etwas Olivenöl.

Zubereitung: Austernpilze und Kräuterseitlinge mit ein wenig Öl in einer Pfanne braten und beiseite stellen. In einer anderen Pfanne ein Risotto zubereiten: die geschnittene Zwiebel in Öl glasig anbraten, den gewürfelte Räuchertofu, die geschnittene Karotte und die Champignons dazu geben und leicht anbraten. Dann den Reis darin umrühren und mit etwa 300 ml Wasser auffüllen. Ca. 20 Minuten auf kleiner Flamme köcheln lassen. Dabei gelegentlich umrühren und bei Bedarf Wasser nachfüllen und würzen (mit Salz, Pfeffer und Paprika). Das Risotto in eine Schüssel geben, mit den Nüssen, Chiasamen, Tomatenmark, Sojamehl, den anderen Pilzen und Dill mischen.

In einer Form Backpapier auflegen, die Masse hinein geben, auf der Oberseite etwas Paniermehl streuen und die Kräuterseitlinge drauf legen. Einige „Stücke“ vegane Margarine (max. 10 g) auf dem Paniermehl aufteilen (diese schmilzt im Ofen und so entsteht eine knusprige Kruste).  30 Minuten auf 200 Grad backen. Vor dem Essen mindestens 30 Minuten auskühlen lassen, dann lässt sich auch besser schneiden (das konnten wir heute leider nicht :-)).

Als Beilage den grünen Spargel in einer Pfanne braten und nach Belieben würzen (zum Beispiel mit Salz, Pfeffer, Bärlauch-Pesto oder Knoblauch).

Zucchini mit Bärlauch- auch Low Carb Variante (für 2-3 Personen)

50 g Räuchertofu mit ein wenig Olivenöl braten. Eine Zucchini erst längs halbieren und dann in Scheiben schneiden, zu dem Tofu geben. Einen gut gefüllten EL Mandelmus  und ca. 200 ml Hafergetränk dazu geben. Unter Umrühren ca. 5 Min köcheln. Mit ca. 2-3 TL Bärlauch Pesto und Salz würzen. Wer es nicht so „low carb“ mag, kann noch gekochte Nudeln in der Pfanne dazu geben (bei mir waren es insgesamt 100 g und es haben 3 Leute daraus gegessen).