Gefüllte „Eier“(aus Kartoffeln) mit Bärlauch (Vorspeise für 2 Personen)

2-3 kleine festkochende Kartoffeln (ungefähr so groß wie ein Ei) in der Schale kochen, erkalten lassen. Schälen und längs aufschneiden. Mit einem Teelöffel vorsichtig die Kartoffelhälften aushöhlen. Aus ca. 75 ml Öl und 25 ml Sojagetränk auf Zimmertemperatur eine Mayonnaise machen. Das Innere der Kartoffel und 2 EL vegane Jogurt dazu geben. Mit 1 TL Bärlauch Pesto würzen. Diese Füllung in die Kartoffelhälften hinein geben und kalt stellen.

„Salat de Boeuf“ – ohne Boeuf und vegan

Ostern steht vor der Tür und wie am Weihnachten auch, koche ich seit Jahren für meine Familie vegan, und beschwert haben sie sich bislang noch nicht 🙂

Eine der „Feiertag-Vorspeisen“ aus meinem Heimatland Rumänien ist „Salat der Boeuf“. Wie der Name schon zeigt, ist das eine Art Fleischsalat mit Gemüse und Mayonnaise. Das geht natürlich auch vegan. Ich koche so um die 4 Portionen. Aber die Mengen sind relativ, man kann auch viel mehr machen. Da der Salat nur pflanzliche Zutaten beinhaltet, ist er länger haltbar als dasOriginal und daher kann man auch am nächsten Tag daraus essen.

Zutaten: etwa 300 g Kartoffeln, in der Schale gekocht, 150 g Möhren, 150 g Sellerie, 200 g Erbsen aus der Dose, ca. 200 g saure Gurken, etwas Zitronensaft, 2 EL Senf, 150 ml Öl, 50 ml Sojagetränk (nicht light); die letzten beiden auf Zimmertemperatur bringen.

Zubereitung: Kartoffeln in Schale kochen, Möhren und Sellerie schälen und auch kochen. Kartoffel schälen und das Gemüse in kleinen Würfeln schneiden. Abgetropfte Erbsen dazu geben. Aus dem Sojagetränk und dem Öl mit Hilfe eines Mixers  1-2 Minuten auf der höchsten Stufe mixen. Daraus entsteht sehr schnell eine Mayonnaise. Mit Zitrone, Senf, Salz und Pfeffer würzen. Mit dem Gemüse mischen und kalt stellen. Wem es zu fettig ist, kann gerne ein teil (maximal die Hälfte) der Mayonnaise durch Sojajogurt oder, sogar besser, Sojaquark ersetzten.

Sesam-Blumenkohl Braten (low-carb)

Ein kleiner Blumenkohl Kopf „al Dente“ kochen. Eine Marinade aus 2 EL Sesamöl, 3 EL Olivenöl, etwas Sojasauce und Gewürze mischen. Den Blumenkohl in eine feuerfesten Form geben und die Marinade darüber gießen. Einige Lorbeer Blätter dazu geben (falls verfügbar). Etwa 40 Minuten bei 200°C im Backofen backen, alle 10 Minuten mit einem Löffel Marinade darüber gießen. In den letzten 10 Minuten Sesam darüber streuen und die Grillfunktion oben einschalten. Wer es nicht so „low-carb“ mag, kann auch Kartoffeln damit backen.

Seidentofu au Chocolat

Eine bekannte Kombination, die aber auf einer Seite die „EasyVeggy“ heißt, nicht fehlen darf. Es ist richtig einfach und schnell und gar nicht mal so ungesund, da Seidentofu wenige Kalorien hat.

Dazu braucht ihr eine Packung Seidentofu (250 g), 2-3 EL Kakao, 2 EL Zucker, 1 EL Kokosflocken, 1 Packung Vanillinzucker, 100 g vegane Schokolade (ich habe eine Tafel Reismilchschokolade verwendet), weitere Gewürze nach Lust und Laune (zB Chili, Zimt, Kardamom, Rum Aroma, whatever…).

Und so wir es gemacht: Seidentofu mit alle Zutaten außer der Schokolade mit dem Handmixer cremig rühren. Schokolade im Wasserbad schmelzen und in der Seidentofu-Creme unterheben. 2 Stunden auskühlen lassen.

Nudeln mit Brokkoli

Die Idee zu dem Gericht kam von meiner Kollegin Carmen aus Italien, die mir ein Rezept für „Orecchiette con le cime di rapa“ geschickt hat. Voller Elan wollte ich heute das vegan nachkochen. Ich habe schon damit gerechnet, dass ich kein „Cime die Rapa“ (=Stängelkohl) in einem deutschen Supermarkt finde. Das ist laut Wikipedia eine mit  Brokkoli verwandte Pflanze, die in Süditalien wächst und hier zu Lande nicht wirklich bekannt ist (zumindest war es mir bis heute nicht). Habe aber nicht bedacht, dass ich in einem großen Supermarkt auch keine Orechiette bekommen würde. Ich stand etwas ratlos vor dem Nudelregal als ich Kichererbsen-Nudeln entdeckt habe. Die Anchovis aus dem Originalrezept habe ich durch Algen ersetzt. Und das ist daraus geworden…

Zutaten: 500 g Brokkoli, 2-3 Knoblauchzehen, 250 g Nudeln, (optional) 1 EL Algen, 50 g Paniermehl, reichlich Olivenöl.

Zubereitung: 50 g Paniermehl mit 2-3 EL Ölivenöl bräunen, stehen lassen. Das wird der „Parmesan“. Brokkoli in Röschen schneiden, al dente kochen (so bleiben die Vitamine erhalten, und mir persönlich schmeckt es so auch besser). Nudeln al dente kochen. In einer etwas tieferen Pfanne den gepressten Knoblauch in Olivenöl leicht anbraten, die Algen dazu geben. Die Nudeln und Brokkoli in der Pfanne dazu geben, mit eventuell etwas Wasser dazu,  sollte es zu trocken sein, dabei oft umrühren. Mit Olivenöl und Paprika würzen. Ich kann die Menge des Öls nicht angeben, da es zum einen Geschmacksache ist, zum anderen sind Kichererbsen Nudeln ziemlich trocken. Wenn man normale Nudeln verwendet, braucht es vermutlich weniger. Den „Parmesanersatz“ drüber streuen. Fertig!